Die Damentasche: das beliebteste Accessoire der Welt hat eine uralte Geschichte

Die Damentasche: das beliebteste Accessoire der Welt hat eine uralte Geschichte

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Würdet ihr uns glauben, wenn wir euch erzählen würden, dass die erste Tasche von einem Mann erfunden wurde? Genau so war es! In der Tat waren bereits in der prähistorischen Zeit die Männer die ersten, die Taschen verwendeten. Es wurde eine Methode erfunden, bei der Tierleder zusammengerollt wurde, um während des Tages die wichtigsten Gegenstände für die Jagd zu transportieren.
Die Geschichte entwickelt sich allerdings schnell weiter und der Zweck wird sehr bald ein anderer, als der reine Transport von Objekten. Damit wird sie zu einem ständigen Accessoire, zwischen der effektiven aufbewahrungs-Funktion und dem rein ästhetischen Aspekt als Accessoire.
Coco ChanelMit der Zeit wird die Tasche zur Reisetasche und Arbeitstasche, wobei sich vor allem das Innere sowohl für Frauen als auch Männer weiterentwickelt. Dabei bleibt sie ständig das definitiv beliebteste Accessoire der Welt. Eine Tasche ist in der Lage, einen ganzen Haufen an unverzichtbaren Objekten zu beinhalten, die uns auch dank ihrer effektiven Nützlichkeit durch unseren gesamten Tag begleiten. Es handelt sich um ein beruhigendes Objekt, einen Teil von uns, den wir immer bei uns tragen und von der wir uns nie trennen, auch wenn wir sie selbst, ihre Form oder Farbe gerne mal austauschen.
Das Name „Tasche“ stammt von dem griechischen Wort byrsa ab, das für Leder stand, was vermuten lässt, dass die ersten Taschen-Modelle aus ebendiesem Material hergestellt waren.
Die ältesten Überlieferungen der Verarbeitung von Leder finden sich in der Toskana im 12. Jahrhundert und aus dieser Zeit stammen auch die ersten Modelle der Umhängetaschen in der Form von Jagdtaschen, Wandertaschen und Brotbeuteln von Pilgern, sowie Satteltaschen von Bauern.
Im 13. Jahrhundert tauchen die ersten um die Hüfte getragenen Taschen auf, als Vorgänger der modernen Bauchtaschen. In die Zeit der Renaissance gehen die ersten Taschen zurück, die heutigen Modellen ähneln, mit Metallverschlüssen im oberen Bereich. Im 14. und 15. Jahrhundert nimmt diese Art von Verschluss die Form der heutigen Schnallen an und wird reich mit Perlen und kleinen kostbaren Gegenständen, wie Steinen und Schmuck verziert.
Im 16. Jahrhundert beginnen die Taschen, sich stärker in ihrer Form und Herkunft voneinander zu unterscheiden. Zusammen mit der Entstehung von Taschen für kleinere Objekte und der Erfindung des Hosenlatzes verbreitet sich eine Art kleiner Beutel, der an der Hose angebracht wird.
Im darauffolgenden Jahrhundert fehlt fast jede Spur von Taschen, da Geld und persönliche Gegenstände zu dieser Zeit eher im Inneren der Kleidungsstücke untergebracht wurden, die vor allem im Falle der Frauen sehr voluminös waren. Außerdem verbreitet sich in dieser Zeit der Gebrauch des Muffs, der nicht nur die Hände warm hält, sondern auch mit Fächern für Objekte ausgestattet war.
Nach der Französischen Revolution tauchen die Taschen definitiv wieder auf und sind entsprechend der Mode der damaligen Zeit weich und leicht.
Zwischen dem Ende des 18. Jahrhundert und dem Anfang des 19. Jahrhunderts fangen die Damen gleichzeitig mit der Entstehung der bürgerlichen Schicht an, immer selbstständiger zu werden. Dies macht die Taschen zu einem Objekt, das eng mit der weiblichen Emanzipation verbunden ist, da in ihrem Inneren alle während des Tages unverzichtbaren Gegenstände verstaut werden können. Zu dieser Zeit verlieren die Taschen ihre Ketten als typisch weibliches Accessoire und werden zur Clutch mit rechteckigen Formen.
Braccialini Tasche Frida und DiegoCoco Chanel wird zu derjenigen, die auf die Ansprüche dieser neuen Weiblichkeit eingeht und sie mit ihren rigorosen und eleganten Kleidern, ihren bequemen und sportlichen Stoffen in eine neue Welt des Seins und des sich Kleidens befördert. Mit ihr wird die Tasche zu einem unverzichtbaren und absolut notwendigen Accessoire. Sie verbreitet die berühmte Chanel Tasche in den ’22 und ’23er Jahren: es handelt sich um ein Brief-förmiges Modell mit charakteristischen Nähten, das enormen Erfolg hatte und sich weit verbreitete. Zu dieser Zeit verbreiten sich auch die Taschen mit zwei Henkeln, die Clutch und die kleinen bestickten Täschchen.
Hermes in Paris, Gherardini und Gucci in Italien. Die Taschen für den Alltag orientierten sich an den Kleidungsstücken und waren von derselben Farbe, wie Handschuhe, Schal und Hut. Für den Abend waren die Taschen meist in denselben Stoff gehüllt, aus dem das Kleid war, und teils zusätzlich mit Strass oder Pailletten besetzt.
Die vierziger Jahre zeichnen sich durch eine generelle Dumpfheit aufgrund des Krieges aus. In dieser Phase sind die Taschen sehr groß, die kleinen Taschen der vorangegangenen Jahre machen den „Einkaufstaschen“ und den großen Taschen Platz, in die bei einer eventuellen Flucht alle Habseligkeiten hinein passen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt Paris in der Modewelt eine Rolle in vorderste Front ein und Designer wie Dior und Balmian kleiden die Frauen in farbige Stücke von hoher Raffinesse und Feinheit, fast als wollten sie damit die Konsequenzen des Krieges wegwischen. Die Ikone der neuen, modernen Frau ist die Prinzessin Grace Kelly und ebendiese ist es, die 1956 in der Zeitschrift Life mit einer Tasche von Hermes am Arm zu sehen ist, welche von da an „Kelly“ genannt wird. Auch Jaqueline Kennedy trägt oft ein Modell von Hermes, eine rechteckige Tasche mit H-förmigem Verschluss. Eine große Liebhaberin der Taschen von Gucci dagegen war die Schauspielerin Audrey Hepburn.
Nach der Überwindung des Formalismus der fünfziger Jahre verzeichnet die Mode eine wichtige experimentelle Phase. So verbreiten sich die Handkoffer, Handtaschen mit Metall-Schnallen und Aktentaschen.
Heute wissen wir nur zu gut, welch einen Wert eine Tasche im Leben einer Frau haben kann und wenn wir ganz ehrlich sind müssen wir zugeben, dass unsere Schränke voll mit diesen sind. Sie existieren in verschiedensten Formen, Materialien und Farben und sind so unterschiedlich, wie die Frauen, die sie tragen und sich in ebendiese Taschen verlieben, genau wie die Marke Braccialini, welche ihre Modelle mit den berühmtesten Liebesgeschichten der Welt versieht.

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